Paulus-Haus Jerusalem

Unsere Gästehäuser: weiterhin nicht für Gäste aus Deutschland erreichbar

 

Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande besitzt zwei einzigartige Gästehäuser: das Paulus-Haus in Ost-Jerusalem und das Pilgerhaus Tabgha am See Gennesaret.

 

Das Pilgerhaus Tabgha ist für Gäste aus dem Land geöffnet. Dabei werden selbstverständlich alle Auflagen der Regierung 1:1 umgesetzt. Das Paulus-Haus ist weiterhin geschlossen.

 

Zur Lage vor Ort gab Dr. Georg Röwekamp, Leiter des Pilgerhaus Tabgha, dem Domradio Auskunft:

„Es ist fast alles ganz normal“ – Interview zur Rückkehr der Pilger, 01.06.2021

Paulus-Haus bald mit neuer Leitung

„Wir freuen uns sehr, einen in der Gästebetreuung erfahrenen und gleichzeitig ausgewiesenen Heilig-Land-Kenner als neuen Leiter des Paulus-Hauses in Jerusalem gewonnen zu haben“, erklärt Dr. Matthias Vogt, Generalsekretär des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande (DVHL).

 

Prof. Dr. Ralf Rothenbusch, bisher stellvertretender Direktor und Studienleiter des Tagungszentrums Erbacher Hof des Bistums Mainz, wird am 01. August seine neue Tätigkeit im Gästehaus des DVHL aufnehmen. „Für mich ist es eine besondere Herausforderung, mit Menschen, die nach Jerusalem kommen, die faszinierende Geschichte und die religiösen Überlieferungen der Heiligen Stadt zu entdecken, sie lebendig und erlebbar werden zu lassen“, so Rothenbusch. Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Theologe mit dem interreligiösen Dialog zwischen Christentum, Judentum und Islam. Besonders gereizt hat ihn an seiner neuen Aufgabe, durch Begegnung und Dialog an einer friedlicheren Zukunft der Menschen und Religionen im Heiligen Land mitzuarbeiten.

 

Derzeit befindet sich der 57-Jährige in Jerusalem und nutzt die Möglichkeit, erste Gespräche zu führen. „Unsere Arbeit ist nicht nur im gesamten Heiligen Land, sondern auch auf dem DVHL-Compound in Jerusalem sehr komplex und umso erfreuter war ich, als Herr Dr. Rothenbusch schon jetzt seine Stellvertreterin Grace Kudsieh und die Mitarbeitenden des Paulus-Hauses kennenlernen konnte“, erklärt Veronika Staudacher, Leiterin des Jerusalem-Büros des DVHL.

 

Davon ausgehend, dass erst in der zweiten Jahreshälfte wieder Pilgergruppen in die DVHL-Gästehäuser kommen können, wird Ralf Rothenbusch ausreichend Zeit für die Vorbereitung haben. Auf die Wiedereröffnung des Paulus-Hauses für Gäste freuen sich alle Beteiligten bereits jetzt.

DVHL-Meldung vom 5. Mai 2021

Spendenkonten für unsere Gästehäuser

 

Das Paulus-Haus und das Pilgerhaus Tabgha im Heiligen Land bleiben für Reisegruppen aus Deutschland derzeit noch unerreichbar. Dies ist nicht nur für unsere Gäste ein herber Schlag – auch für die Gästehäuser und seine Mitarbeiter*innen bleibt die Situation angespannt. Das gesamte Servicepersonal muss vorerst mit einem Bruchteil seiner Einkünfte auskommen oder steht ohne Unterstützung da. Die staatlichen Versicherungsleistungen liegen bei 60 bis 70 Prozent eines Gehalts. Allerdings nur für diejenigen, die einen israelischen Pass besitzen. Unsere Mitarbeiter*innen aus Betlehem oder Beit Jala, die diesen Pass nicht haben, sind von der staatlichen Hilfe ausgeschlossen. Sie sind mehr denn je auf unsere Unterstützung angewiesen. Nicht nur, dass wir unter allen Umständen versuchen, Kündigungen zu vermeiden, wir möchten unsere Mitarbeiter*innen auch darüber hinaus unterstützen. Denn ohne sie wären das Paulus-Haus und das Pilgerhaus nicht die DVHL-Gästehäuser, die Sie kennen. Unsere Mitarbeiter*innen prägen den christlichen Charakter unserer Häuser mit. Für sie sind die Häuser mehr als eine Arbeitsstelle. Immerhin: das Pilgerhaus Tabgha kann seine Tore für Menschen aus dem Land öffnen. Mittelfristig könnten einheimische Gäste ein zusätzliches Standbein sein.

 

Bitte helfen Sie uns, unseren Gästehäusern zu helfen. Gemeinsam sichern wir Existenzen und unterstützen so auch friedliche Perspektiven im Heiligen Land. 

Spendenkonto DVHL

IBAN DE81 3706 0193 0021 9900 19

Verwendungszweck: H201008201T Paulus-Haus-Sozialfonds

Verwendungszweck: H201008503T Pilgerhaus Tabgha

Wir versichern Ihnen, dass Ihre Spende, die in den Sozialfonds des Hauses fließt, ausschließlich für die Unterstützung unserer Mitarbeiter*innen in Not verwandt wird.