Covid-19

Zur Lage in Israel

Die Lage in Israel ist aktuell geprägt von weitgehend erfolgreichen Maßnahmen gegen Covid-19 einerseits und der schwierigen politischen Lage andererseits. Voraussichtlich im August öffnet Israel schrittweise seine Grenzen für Touristen. Die DVHL Heilig-Land-Reisen GmbH geht daher davon aus, dass unsere ab Sommer/Herbst geplanten Reisen stattfinden können. Dabei steht für uns die Sicherheit unserer Kunden selbstverständlich stets im Vordergrund.

 

Alle Besucher müssen bereits vor Abflug eine Impfung und einen aktuellen PCR-Test nachweisen sowie sich nach der Ankunft am Flughafen Ben Gurion einem weiteren PCR-Test unterziehen.

Generelle Kriterien

Prinzipiell werden unsere Reisen nur dann durchgeführt,

  • wenn keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes über Ihr Ab-(Aus-)reisedatum hinaus besteht,

  • das Reisezielland kein Einreiseverbot für Touristen erlässt bzw. wenn im Reisezielland Deutschland nicht als Risikogebiet eingestuft ist

  • das Reisezielland nicht auf der Corona-Risikoliste des Robert-Koch-Instituts gelistet ist, was u.a. bei Rückkehr nach Deutschland eine mindestens 5-tägige Quarantäne zur Folge hätte.

 

Nur, wenn diese drei Kriterien erfüllt sind, kann eine Reise stattfinden.

 

Eine sichere Einschätzung, wie die Lage in einem bestimmten Reisezielland zu einem bestimmten Reisezeitpunkt aussehen wird, ist leider noch nicht konkret möglich. Hier können wir nur die Entwicklungen aufmerksam beobachten und dementsprechende Entscheidungen treffen. Sie haben dabei keine finanziellen Nachteile zu befürchten, insofern die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes über Ihr Abreisedatum (von Deutschland) hinaus besteht, denn dann werden selbstverständlich alle bereits geleisteten Zahlung rückerstattet. Besteht keine Reisewarnung über Ihr Ausreisedatum hinaus und Sie möchten trotzdem stornieren, gelten die Stornobedingungen der DVHL Heilig-Land Reisen GmbH.

 

Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande (DVHL) blickt mit seinen christlichen Einrichtungen und Pilgergästehäusern in Israel und Palästina auf eine über 160-jährige Erfahrung im Heiligen Land zurück. Wir sind täglich im Kontakt mit unseren Kolleg*innen vor Ort, die fundiert die aktuelle Lage einschätzen.

 

Selbstverständlich gelten stets die Vorgaben des Auswärtigen Amtes und die Empfehlungen des Robert-Koch-Institut.

 

Ihre Fragen – unsere Antworten

 

Welche Rechte und Pflichten hat die Reiseleitung?

Die Reiseleitung ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, aus der sich keine Rechtspflichten ableiten. Die Reiseleitung gestaltet in Kooperation mit dem Reiseveranstalter das Programm und trägt während der Reise zusammen mit dem örtlichen Guide die Verantwortung für dasselbe. Sollte es zu Programmänderungen kommen, so fungiert die Reiseleitung als Sprecher*in der gesamten Gruppe und trifft Entscheidungen. Bei Verdacht auf eine Corona-Erkrankung wenden sich Teilnehmer*innen zunächst an die Reiseleitung, welche dann über den Guide und den Reiseveranstalter die zuständigen Behörden informiert. Alle weiteren Schritte veranlassen die lokalen Behörden.

 

Welche Rechte und Pflichten hat der Reiseveranstalter, die DVHL Heilig-Land-Reisen GmbH?

Wir, die DVHL Heilig-Land-Reisen GmbH als Reiseveranstalter, müssen nach bestem Wissen und Gewissen gemeinsam mit den örtlichen Kolleg*innen dafür Sorge tragen, dass unsere Reisegruppen keiner Gefahr ausgesetzt werden. Dies geschieht insbesondere durch strikte Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sowohl des Reiseziellandes als auch der Bundesrepublik Deutschland. Außerdem fungieren wir als weiterer Ansprechpartner für die Reiseleitung und geben von Deutschland aus jegliche Unterstützung, jeweils in Kooperation mit unseren örtlichen Kolleg*innen.

 

Welche Rechte und Pflichten hat jede*r Einzelne?

Die Entscheidungshoheit für oder gegen eine Reise liegt bei jeder*m Einzelnen. Die Teilnahme setzt die Bereitschaft voraus, Verantwortung für den eigenen Schutz und den seiner Mitmenschen zu übernehmen. Dies inkludiert die Einhaltung aller Bestimmungen und Maßnahmen des Reiseziellandes (z.B. das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen öffentlichen Bereichen, die sorgfältige Einhaltung der Hygienevorschriften, die Einhaltung von Abständen und die Befolgung aller sicherheitsbedingten Vorgaben der Reiseleitung, von Busunternehmen, Gästehäusern, Museen usw.). Bitte beachten Sie dazu unsere Corona-Maßnahmen. Im Flugzeug, im Reisebus und auch in Teilen der Altstadt Jerusalems lässt sich nicht immer ein Abstand von 1,5 bis 2 Metern einhalten. Hier muss ein Mund-Nasen-Schutz für die notwendige Sicherheit sorgen.

 

Was umfasst der Versicherungsschutz?

Wenn Sie über eine inkludierte oder vermittelte Versicherung im Rahmen Ihrer Pauschalgruppenreise mit der DVHL Heilig-Land-Reisen GmbH verfügen, so gelten die folgenden Regelungen:

  • Im Falle einer Corona-Erkrankung besteht (wie bei anderen Erkrankungen auch) für die vor Ort anfallenden, medizinisch notwendigen Behandlungskosten ein umfassender Versicherungsschutz. Falls Sie aufgrund der Erkrankung nicht transportfähig sind und nicht nach Deutschland zurückkehren können, werden auch die weiteren Behandlungskosten erstattet.

  • Wird seitens des Reiseziellandes eine Quarantäne für Sie verhängt, besteht kein Versicherungsschutz. Hierbei handelt es sich um eine „Maßnahme der Staatsgewalt“, die nicht unter den Versicherungsumfang fällt. In der Regel übernimmt das Reisezielland die anfallenden Kosten für die Quarantäne.

 

Sofern Sie eine eigene Auslandskrankenversicherung abgeschlossen haben, empfehlen wir Ihnen, sich vor Reisebeginn bei ihrem Anbieter nach den inkludierten Leistungen zu erkundigen.

 

Es zeichnet sich ab, dass Covid-19 unsere gemeinsame Welt weiterhin spürbar beeinflussen wird. Schutzmaßnahmen wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Hygiene- und Abstandsregeln sind bereits Teil des Alltags. Wir gehen davon aus, dass diese Maßnahmen noch für eine geraume Zeit unser Leben prägen. Wir gehen nichtsdestotrotz auch davon aus, dass baldmöglichst unter diesen Bedingungen auch wieder Reisen in unsere Reisezielländer möglich sein werden. Ein verantwortungsvoller und achtsamer Umgang miteinander unterstützt die Bekämpfung der Pandemie. So können wir auch bewusster die Ursprungsstätten unseres Glaubens wahrnehmen. Auch wenn sich Reisen dadurch etwas anders und zunächst ungewöhnlich gestalten, sind wir überzeugt, dass die ursprüngliche Reiseintention (Pilgern, Erkundung, Erholung und Begegnung) stets im Zentrum einer erfüllenden Reise bleibt.

 

Wir sind für Sie da, falls Sie weitere Informationen wünschen.

 

Ihr Team der DVHL Heilig-Land-Reisen GmbH


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Unsere Gästehäuser: noch nicht für Gäste aus Deutschland erreichbar

 

Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande besitzt zwei einzigartige Gästehäuser: das Paulus-Haus in Ost-Jerusalem und das Pilgerhaus Tabgha am See Gennesaret.

 

Das Pilgerhaus Tabgha ist für Gäste aus dem Land geöffnet. Dabei werden selbstverständlich alle Auflagen der Regierung 1:1 umgesetzt. Das Paulus-Haus ist weiterhin geschlossen.

 

Zur Lage vor Ort gab Dr. Georg Röwekamp, Leiter des Pilgerhaus Tabgha, dem Domradio Auskunft:

„Es ist fast alles ganz normal“ – Interview zur Rückkehr der Pilger, 01.06.2021