Entspanntes Pilgern auf dem Jakobsweg

Quer durch Spanien

 

Exemplarischer Reiseverlauf

 

1. Tag                                                                                                         Deutschland – Bilbao – Pamplona

Linienflug nach Bilbao, wo Sie Ihre lokale Reiseleitung in Empfang nimmt. Weiterfahrt durch die herrliche Hügellandschaft Guipuzcoas nach Loyola. Hier besichtigen wir den Stammsitz des Jesuitenordens mit dem zum Museum umgebauten Wohnschloss des hl. Ignatius von Loyola. Weiterfahrt nach Pamplona, wo wir bei einem Stadtrundgang die Sehenswürdigkeiten kennenlernen. Abendessen und Übernachtung in Pamplona.                                                                                                                            

 

2. Tag                                                                                           Pamplona – Burgos – Olmillos de Sasamón

Nach dem Frühstück, wetterabhängig, unternehmen wir die erste leichte Wanderung von Uterga zur Eremita de Eunate, ca. 5 km – wer mag, kann gerne auch etwas anspruchsvollere 8 Kilometer gehen. Unser nächstes Ziel ist Puente La Reina, wo sich die beiden Pilgerwege aus Aragón und Navarra zum Camino Francés vereinen; hier verbringen wir die Mittagszeit: Sie können zum ersten Mal Tapas probieren – oder, wie es im Baskenland heißt: Pintxos. Weiterfahrt nach Nájera und Santo Domingo de la Calzada zum heutigen Tagesziel, dem originellsten Übernachtungsort der Reise – auf einer Burg! Abendessen auf der Burg.                                    

 

3. Tag                                                                                                                                                    Burgos

Vormittags besichtigen wir Burgos, eine der wichtigsten Pilgerstationen auf dem Weg nach Santiago. Die Altstadt, die wir durch das Stadttor Arco de Santa María betreten, ist leicht zu Fuß zu erkunden. Die Kathedrale mit ihrer mächtigen, gotischen Fassade ist das allüberragende Bauwerk. Mehr als drei Jahrhunderte lang wurde an dem im gotischen Flamboyantstil errichteten Gotteshaus gebaut. Die Innenbesichtigung der Kathedrale erfolgt individuell per Audioguide. Der Rest des Nachmittags steht Ihnen für eigene Entdeckungen der Stadt zur Verfügung. Abendessen auf der Burg.                                    

 

4. Tag                                                                                                                  Olmillos de Sasamón – León

Frühmorgens fahren wir zunächst zur Klosterruine von San Anton, in deren Gemäuern vor Kurzem eine Pilgerherberge eingerichtet wurde – von dort gelangen wir weiter über Castrojeriz nach Boadilla del Camino: von hier aus führt eine leichte, etwa 6 Kilometer lange Wanderung größtenteils entlang des Canal de Castilla nach Frómista. Unser Weg führt uns weiter über die eindrucksvolle Tierra de Campos nach Carrión de los Condes, wo wir uns bei der Mittagspause stärken, um anschließend über die eindrucksvolle, sehr flache Meseta von Bustillo del Páramo nach Calzadilla de la Cueza zu wandern, ca. 7 Kilometer. In León nehmen wir das Abendessen ein.

 

5. Tag                                                                                                                                                        León

Vormittags besichtigen wir León mit einer örtlichen Reiseleitung. Die alte Königsstadt hat mit ihrer prächtigen Kathedrale und dem alten römischen Viertel seit jeher Sehenswürdigkeiten ersten Ranges aufzuweisen, zu denen auch das eindrucksvolle Gotteshaus Santa María de Regla aus dem 13. Jahrhundert zählt. Die älteste Kirche Leóns ist die romanische Real Basílica San Isidoro, ebenfalls an der römischen Stadtmauer gelegen. Die bunten und lebendigen Fresken mit biblischen Darstellungen im Pantheon Reál, gelegentlich auch als „sixtinische Kapelle“ Spaniens bezeichnet, gehören zu den wenigen erhaltenen Zeugnissen romanischer Malerei in Spanien. Anschließend haben Sie Gelegenheit, die Stadt bei individuellen Streifzügen auf sich wirken zu lassen.                                                 

 

6. Tag                                                                                                        León – Cruz de Ferro – Molinaseca

Auf dem Weg in die Bischofsstadt Astorga spazieren wir über die längste Brücke des Jakobsweges in Hospital del Orbigo. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt, unternehmen wir eine leichte Wanderung, 3 oder 8 Kilometer, je nach Wetterlage, zum berühmten Eisenkreuz Cruz de Ferro. Mittagessen unterwegs. Eine weitere etwa 1-stündige Wanderung führt uns heute bergab nach Molinaseca.

 

7. Tag                                                                             Molinaseca – O’Cebreiro – Santiago de Compostela

Nach dem Frühstück fahren wir zunächst über Ponferrada ein kurzes Stück bis Camponaraya – von hier aus führt eine schöne, flache Wanderung durch Weinberge bis Cacabelos, ca. 6 Kilometer. In Villafranca del Bierzo, das heute unter Denkmalschutz steht, sehen wir die romanische Kirche Santiago mit der Puerta del Perdón, dem Vergebungstor. Weiter geht es weiter nach O'Cebreiro. In diesem urigen, galizischen Dörfchen ist eine Gruppe von „Pallozas“ erhalten: keltische fensterlose, strohgedeckte Rundhäuser. In einer Pilgerherberge nehmen wir eine Caldo Gallego ein, eine typisch galizische Gemüsesuppe. Am Nachmittag folgt unsere letzte Wanderung: durch typisch galizische Waldlandschaft von Melide nach Boente, ca. 5 Kilometer, anschließend Fahrt nach Santiago de Compostela.

 

8. Tag                                                                                                                        Santiago de Compostela

Vormittags Stadtrundgang in Santiago de Compostela und Besuch der geschäftigen Markthallen. Nach Möglichkeit nehmen wir an der traditionellen Pilgermesse teil. Das Hauptaugenmerk des Nachmittags liegt auf der Kathedrale, die mächtig und stolz zwischen den Plätzen Plaza de las Platerías, Plaza de Quintana und Plaza del Obradoiro aufragt. Pilger umarmen traditionell die Büste des Jakobus und steigen anschließend hinab in die Krypta, wo sich dessen Grab befindet. Besichtigung der Kathedrale mit lokaler Reiseleitung.

 

9. Tag                                                                                                                                       Cabo Finisterre

Durch die Sierra de Barbanza fahren wir Richtung Atlantik, über Muros nach Carnota. Hier sehen wir den größten Horreo Galiziens, einen typischen Getreidespeicher, und machen eine Kaffeepause. Über Cée und Corcubion erreichen wir die Langustenbucht, wo wir etwa 2 Kilometer am feinsandigen Strand oder durch die Dünen spazieren können. Im Hafen von Fisterra genießen wir als Abschiedsessen unserer Reise die typische Küche dieser Gegend, die hauptsächlich mit dem Meer verbunden ist. Schlusspunkt des Ausflugs ist dann das Cabo Finisterre, der westlichste Punkt Galiziens. Auf dem kurzen Spaziergang zum dortigen Leuchtturm kommen wir auch zum “Kilometerstein 0” des Jakobsweges.                                                                                     

 

10. Tag                                                                                              Santiago de Compostela – Deutschland

Transfer um die Mittagszeit zum Flughafen, Rückflug nach Deutschland.

 

 

Exemplarischer Programmverlauf ohne Gewähr

 

"Es kommt niemals ein Pilger nach Hause ohne ein Vorurteil weniger und eine neue Idee mehr zu haben."

 

Thomas Morus

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