„Geh in das Land, das ich dir zeigen werde!“

Pilgerreise im Oktober

11.–21. Oktober 2020

 Leitung: Frau Angelika Ockel, Diözesanvorstand Köln

Geistliche Leitung: Pfarrer Dirk Peters

Reise-Nr. 705320

 

 

1. Tag: Sonntag 11.10.2020

Individuelle Anreise nach Frankfurt Flughafen. Linienflug von nach Tel Aviv. Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung. Weiterfahrt nach Betlehem. Bezug eines christlichen Gästehauses für 3 Nächte.

 

2. Tag: Montag, 12.10.2020

Wahlweise Spaziergang oder Busfahrt zur Geburtskirche. Anschließend Besuch im Caritas-Baby-Hospital. Dort efahren wir Näheres über die Arbeit der Kinderhilfe in Betlehem. In der Nähe befindet sich das Walled Off Hotel. Dort lassen wir uns vom Museum inspirieren.

 

3. Tag: Dienstag, 13.10.2020

Fahrt zum Herodeion, einer von Herodes dem Großen erbauten Fluchtburg, die seine Grabstätte wurde. Von hier aus haben wir einen weiten Blick über die Wüste Juda, in den Jordangraben, nach Betlehem und nach Jerusalem. Abstieg durch ein System von Tunnelanlagen und Zisternen im Inneren des Felsenkegels. Anschließend fahren wir zum Tent of Nations, wo wir von Dawod Nassar, von dem wir erfahren, dass der Begriff „Landnahme“ – hier im Zusammenhang mit der israelischen Siedlungspolitik – eine vollkommen andere Bedeutung hat als die uns vertraute biblische Bedeutung.

 

4. Tag: Mittwoch, 14.10.2020

Fahrt nach Jerusalem zum Ölberg. Panoramablick über Jerusalems Altstadt. Gang zum Fuß des Ölbergs vorbei am jüdischen Friedhof. Besuch der Gedächtnisstätten Dominus Flevit und des Garten Getsemani mit der Kirche der Nationen. Durch das Stephanstor betreten wir die Altstadt und gelangen zur Kirche St. Anna mit der Anlage der Teiche von Betesda (Joh 5). Gang über die Via Dolorosa zur Anastasis (Grabeskirche), die das Heilige Grab und den Golgota umschließt. Bezug des Paulus-Hauses für 3 Nächte.

 

5. Tag: Donnerstag, 15.10.2020

Gang zur Klagemauer und zum Tempelplatz, wo einst der Salomonische Tempel stand. Hier befinden sich heute der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee. Durch das jüdische Viertel gehen wir zum christlichen Zion und besuchen dort den Abendmahlssaal und die Dormitiokirche. Hier war die Heimat der urchristlichen Gemeinde, wo Jesus das Pessach-Mahl mit seinen Jüngern feierte und die christliche Tradition das Pfingstereignis ansiedelt. Gang nach St. Peter in Gallicantu, deren Kirche an die Verleugnung Petri erinnert.

 

6. Tag: Freitag, 16.10.2020

Fahrt nach Jad vaSchem. Besuch der Gedächtnisstätte für die Opfer des Nationalsozialismus: Dokumentationszentrum, Zelt des Gedenkens, Allee der Gerechten, Kinder-Memorial. In der Synagoge der Hadassah-Klinik betrachten wir die wunderschönen Glasfenster von Marc Chagall, in denen der Jakobssegen (Gen 49) dargestellt ist. Weiter nach En Karem, dem überlieferten Geburtsort Johannes des Täufers. Wir besuchen die Magnificat-Kirche und die Kirche der Visitatio. Nachmittag zur freien Verfügung.

 

7. Tag: Samstag, 17.10.2020

Fahrt nach Qumran. Dort stoßen wir auf die Ruinen einer ehemaligen religiösen Gemeinschaftssiedlung, die in zeitlicher und räumlicher Nähe zu der Bewegung um Johannes den Täufer und Jesus stand. Die Schriftenfunde von Qumran sind nicht nur wegen ihres bedeutenden Alters, sondern auch wegen ihres Kontrasts zum offiziellen Jerusalemer Tempeljudentum und zu den Lehren Jesu von höchstem Interesse. Weiter nach Jericho, die Stadt, die mit den alttestamentlichen Landnahmeerzählungen ebenso verbunden ist wie mit dem Wirken Jesu. Wir besuchen den Tel Jericho. Fahrt mit der Seilbahn hinauf zum griechisch-orthodoxen Kloster Qarantal (Versuchungskloster), das an den Aufenthalt Jesu in der Wüste erinnert, bevor sein öffentliches Wirken in Galiläa begann. Anschließend Besuch der traditionellen Taufstelle Jesu El Maqtas am Jordan bei Qasr el Yahud (Joh 1,28). Weiterfahrt durch das Jordantal nach Galiläa. Bezug der Unterkunft im Pilgerhaus Tabgha am See Gennesaret für 4 Nächte.

 

8. Tag: Sonntag, 18.10.2020

Besuch der Brotvermehrungskirche von Tabgha. Feier der Heiligen Messe am Seeufer. Anschließend besuchen wir die Primatskapelle am Seeufer und wandern anschließend (wahlweise Busfahrt) zum Berg der Bergpredigt. Wir lassen dort die Worte Jesu, die uns als „Seligpreisungen“ überliefert sind, auf uns wirken und genießen den wunderbaren Blick auf den See, bevor wir nach Kafarnaum, der Stadt Jesu, gelangen, wo wir die Ausgrabungen der Synagoge und des Petrushauses sehen werden. Am Nachmittag unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem See Gennesaret.

 

9. Tag: Montag, 19.10.2020

Fahrt nach Nazaret. Von der orthodoxen Gabrielskirche mit dem Marienbrunnen spazieren wir durch die Altstadt zur ehemaligen Synagoge und weiter zur Verkündigungsbasilika mit der Josefskirche. Wir besuchen die Schule der Salavoriannerinnen, wo uns Schwester Klara über die besonderen Bedingungen informiert, die mit einer christlichen Privatschule sowohl im jüdisch/israelischen als auch im muslimisch/arabischen Kontext verbunden sind. Fahrt zum Berg Tabor, der in der christlichen Tradition als der Berg der Verklärung gilt. Auffahrt zum Gipfelplateau zur Verklärungskirche. Rückkehr zum See.

 

10. Tag: Dienstag, 20.10.2020

Fahrt nach Obergaliläa nach Bar’am. Wir finden dort eine der schönsten und besterhaltenen Synagogen des Landes vor. Außerdem erfahren wir hier einiges über das Schicksal der einheimischen Christen, das mit der Geschichte dieses Dorfes verbunden ist. Weiter zur Mittelmeerküste nach Akko. In den Karawansereien und Hafenanlagen, den gewaltigen Festungsanlagen, Sälen und Gewölben treffen wir auf die Spuren der Kreuzfahrer, die hier bis zum Ende des 13. Jahrhunderts präsent waren. Fahrt nach Haifa. Blick vom Berg Karmel über die Baha‘i’-Gärten, Stadt und Hafen. Fahrt zum Berg Karmel auf die Höhe von Muchraqa. Die biblische Tradition siedelt hier den Kampf zwischen dem Propheten Elija und den Baalspriestern an (1 Kg 18). Rückkehr nach Tabgha.

 

11. Tag: Mittwoch, 21.10.2020

Fahrt zum Flughafen Tel Aviv. Rückflug nach Frankfurt.

 

 

 

 

- Programmänderungen vorbehalten -

"Es kommt niemals ein Pilger nach Hause ohne ein Vorurteil weniger und eine neue Idee mehr zu haben."

 

Thomas Morus

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