Unser Tipp:

Entdecken Sie Bethlehem neu!

Ausstellung

‚Bethlehem Reborn‘ in Köln

 

Virtueller Besuch

der Geburtskirche

mit Dr. Georg Röwekamp 

am 15.12.2021 ab 19 Uhr

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Heiliges Land beiderseits des Jordan

Biblische Studienreise des Freundeskreises der Dormitio-Abtei

26.05.–06.06.2022

Anja Sieper-Jäppelt

DVHL-Reise-Nr.: 703522

1. Tag: Donnerstag, 26.05.2022, Anreise

Abendlicher/nächtlicher Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt a.M. nach Amman. Weiterfahrt in den Süden des Landes nach Petra, zur Hauptstadt des einstigen Nabatäerreiches. Hotelbezug für 2 Nächte.

 

2. Tag: Freitag, 27.05.2022, Petra

Frühstück + (kurze) Ruhezeit. Petra: Wanderung durch den Siq, die enge Schlucht zum Khazne Firaun (Schatzhaus des Pharaos), zur geheimnisvollen Felsenstadt Petra. Vorbei am römischen Theater gelangen wir in das Zentrum der Felsenstadt. Aufstieg zum Toten­tempel Ed-Der. Panoramablick über die Araba-Ebene und zum Dschebel Haroun (Aaronsberg). Abstieg und Besichtigung der wichtigsten Stätten im Bereich des Zentrums: Kolonnaden­straße mit Temenos und Haupttempel Qasr el-Bint, Löwen-Greifen-Tempel, byzan­tinische Kirche. Nach dem Abstieg bestaunen wir die im Abendlicht liegenden gewaltigen Fassaden der Gräber an der Königswand. Rückkehr aus dem archäologischen Gelände.

 

3. Tag: Samstag, 28.05.2022, Wadi Rum – Kerak – Totes Meer

Fahrt in den äußersten Süden des Landes, das Wadi Rum, wo einst Lawrence von Arabien wirkte. Jeepfahrt durch die einzigartige Wüstenlandschaft. Längerer Transfer in die Landesmitte, wo uns die auf einem 900 Meter hohen Hügel liegende Burg Kerak einen besonderen Eindruck der Militärarchitektur der Kreuzritter vermittelt. Weiterfahrt zum Toten Meer, wo wir die Pracht der Landschaft in einer idyllischen und entspannenden Atmosphäre erleben. Hotelbezug für 2 Nächte. Möglichkeit zu einem abendlichen Bad im Toten Meer.

 

4. Tag: Sonntag, 29.05.2022, Taufstelle Jesu – Berg Nebo – Madeba – Mukhawir

Besuch der Taufstelle Jesu „Betanien jenseits des Jordans“. Weiterfahrt auf den Berg Nebo, von dem aus Mose das gelobte Land schaute, bevor er starb. Dort feiern wir die Hl. Messe oder einen Wortgottesdienst. In Madaba, in der dortigen griechisch-orthodoxen Georgskirche, betrachten wir die berühmte und älteste Mosaikkarte des Heiligen Landes. In Mukhawhir, der legendären Herodesfestung Machärus, wurde Johannes der Täufer enthauptet. Rückkehr zum Hotel.

 

5. Tag: Montag, 30.05.2022, Qumran – Masada – Wüste Juda – Jerusalem

Fahrt zur Allenby-Brücke. Grenzübertritt nach Israel. In Qumran stoßen wir auf die Ruinen einer ehemaligen religiösen Gemeinschaftssiedlung, die in zeitlicher und räumlicher Nähe zu der Bewegung um Johannes den Täufer und Jesus stand. Die Schriftenfunde von Qumran sind nicht nur wegen ihres bedeutenden Alters, sondern auch wegen ihres Kontrasts zum offiziellen Jerusalemer Tempeljudentum und zu den Lehren Jesu von höchstem Interesse. Fahrt zur Felsenfeste Masada. Einst von Herodes dem Großen gebaut, diente sie jüdischen Widerstandskämpfern im Aufstand gegen Rom als Fluchtburg. Mit der Seilbahn fahren wir zum Plateau hinauf und besichtigen die herodianischen und zelotischen Bauten sowie die römische Rampe und genießen einen wunderbaren Blick über die Wüste Juda und ins gegenüberliegende Bergland von Moab. Auffahrt durch die Wüste Juda nach Jerusalem zu unserem Hotelquartier, das wir für 3 Nächte beziehen.

 

6. Tag: Dienstag, 31.05.2022, Jerusalem

Fahrt hinauf zum Ölberg. Gang von der Vaterunserkirche hinab zur Kapelle Dominus Flevit. Nach der christlichen Tradition ist dies die Stätte, wo Jesus über Jerusalem weinte (Lk 19, 41). Vorbei an der russisch-orthodoxen St. Maria-Magdalena-Kirche gelangen wir zum Garten Getsemani mit der Kirche der Todesangst Christi. Von dort aus gehen wir durch das Stephanstor in die Altstadt. Wir besuchen den Betesdateich (Joh 5) und die St. Anna-Kirche – eine der ältesten und schönsten Kirchen aus der Zeit der Kreuzfahrer. Gang über die Via Dolorosa zur Anastasis (Grabes­kirche), die den Golgotafelsen und das Heilige Grab umschließt. Gang zum christlichen Zion. Wir besuchen den Abendmahlssaal, die Baustelle der Dormitio und begegnen den Benediktinern. Durch das jüdische Viertel kehren wir vorbei an der Klagemauer zurück zum Hotel.

 

7. Tag: Mittwoch, 01.06.2022, Wüste Negev

Fahrt in die Wüste Negev. Wanderung durch den Canyon des Wadi Avdat, ein Naturpark mit einem abenteuerlichen, circa einstündigen Anstieg, unter anderem zwei Steigleitern – nur für Schwindelfreie! Weiterfahrt nach Shivta, eine der bedeutenden Nabatäerstädte und Handelsniederlassung zwischen Petra und Gaza. Die Kirchenruinen, Taufbecken und Ornamente aus byzantinischer Zeit zeugen von der einst bedeutenden christlichen Vergangenheit dieser Stadt.

Alternativ: Freier Tag in Jerusalem (z.B. für Zitadelle, Israel-Museum oder Gedenkstätte Yad Vashem).

 

8. Tag: Donnerstag, 02.06.2022, Herodion – Betlehem – Wüste Juda – Tabgha

Fahrt in palästinensisches Gebiet. Zunächst besuchen wir das Herodion, wo das Grab Herodes des Großen entdeckt wurde. Blick in die jüdäische Wüste. Danach fahren wir nach Betlehem, wo wir die Geburtskirche besuchen. Anschließend Besuch im Caritas Baby Hospital. Wir erfahren im Gespräch einiges über die Schicksale der heutigen Kinder von Betlehem. Fahrt durch die Wüste Juda und das Jordantal nach Galiläa, wo wir unser Pilgerhaus Tabgha, direkt am Ufer des See Gennesaret gelegen, für 4 Nächte beziehen.

 

9. Tag: Freitag, 03.06.2022, Rund um den See Gennesaret

In Tabgha besuchen wir die Brotvermehrungskirche und im Anschluss die benachbarte Primatskapelle.  Am Nachmittag spazieren wir hinauf zum Berg der Seligpreisungen. An einem der Altäre mit Blick auf den See lesen wir die Bergpredigt und haben Zeit zum Verweilen. Mit einer Bootsfahrt über den See vom Kibbuz Ein Gev kommen wir nach Kafarnaum, wo sich Jesus während der Zeit seines öffentlichen Wirkens in Galiläa sehr oft aufhielt. Dort besuchen wir die Synagoge und das Petrushaus. Zum frühen Abend kehren wir zum Pilgerhaus zurück.

 

10. Tag: Samstag, 04.06.2021, Berg Tabor – Zippori – Nazaret – Tabgha

Berg Tabor: Auffahrt zur Basilika der Verklärung Christi mit Ausblick auf die Hügel Untergaliläas und den Ort Nain. Wanderung auf dem Jesus Trail bei Zippori (Sepphoris), der ehemaligen Hauptstadt Galiläas, wo wir wunderbare Mosaike aus der römischen Zeit bewundern können. Fahrt nach Nazaret Dort besuchen wir die griechisch-orthodoxe Gabrielskirche mit dem Marienbrunnen und die Verkündigungskirche. Rückfahrt an den See. Abendessen im Pilgerhaus Tabgha. Am Abend Begegnung und Gespräch mit Paul Nordhausen, dem Leiter der Begegnungsstätte Beit Noah.

 

11. Tag: Pfingstsonntag, 05.06.2022, Tabgha – Banjas – Golan – Berg Arbel

Teilnahme am Pfingstsonntagsgottesdienst der Benediktiner in Tabgha (Konzelebration möglich). Anschließend unternehmen wir einen Ausflug in den Norden. Unser Weg führt durch das Huletal und durch den Dan Nationalpark nach Banjas, dem biblischen Cäsarea Philippi, wo Petrus sein Messiasbekenntnis ablegte. Dort, aus dem Gebirgsmassiv des Hermon, entspringt einer der Quellflüsse des Jordans. Kleine Wanderung von den Quellen zu den Wasserfällen. Über die Golanhöhen geht es zurück an den See Gennesaret, wo wir in der Nachmittagssonne vom Berg Arbel ins Taubental hinabsteigen.

 

12. Tag: Pfingstmontag, 06.06.2022, Cäsarea Maritima – Rückreise

Fahrt durch die Jesreelebene und am Fuß des Karmel vorbei zur Mittelmeerküste nach Cäsarea Maritima, der Stadt des Herodes, der römischen Prokuratoren, der Byzantiner und der Kreuzfahrer. Hier war Eusebius Bischof, hier taufte Petrus den Kornelius (Apg 10,23bf), hierher wurde Paulus verbracht und dem Statthalter Felix vorgeführt (Apg 23,23f), hier appellierte Paulus vor dem Statthalter Festus an den Kaiser (Apg 25, 1f) und von hier aus wurde Paulus als Gefangener nach Rom gebracht (Apg 27). Anschließend bringt uns der Bus zum Flughafen Tel Aviv/Lod. Rückflug nach Frankfurt a.M.

– Programmänderungen vorbehalten –

Bei der Taufstelle Jesu am Jordan
Mosaikkarte des Heiligen Landes in Madaba