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Solidaritätsreise ins Heilige Land -
Auf den Spuren Jesu in Israel/Palästina

10-tägige DVHL-Reise

13.10.–22.10.2024

Leitung: Pfarrer Sven Goldhammer
DVHL-Reise-Nr.: 710324

1. Tag: Sonntag, 13.10.2024, Anreise

Ankunft am Flughafen Ben Gurion. Bus Transfer nach Galiläa. Zimmerbezug für 3 Nächte im Pilgerhaus Tabgha des DVHL.

2. Tag: Montag, 14.10.2024, rund um den See Gennesaret

Fahrt auf den Berg der Seligpreisungen mit Gottesdienstmöglichkeit und Blick über den See. Spaziergang über die Plantagen bis zur Brotvermehrungskirche und der Primatskapelle. Dann fahren wir nach Kafarnaum, der Stadt Jesu, mit einer Synagoge aus dem 4. Jahrhundert und dem Haus Petri. Weiter zum biblischen Magdala, mit der vermutlich ältesten bekannten Synagoge aus der Zeit Jesu. Fahrt nach Banjas, dem biblischen Cäsarea Philippi, wo einer der Quellflüsse des Jordan entspringt. Kleine Wanderung bis zum Wasserfall. Dort, im Angesicht der Tempel heidnischer Gottheiten, legte Petrus sein Messiasbekenntnis ab (Mt 16,18). Über die Höhen des Golan und Kursi fahren wir zurück zum See Gennesaret.

3. Tag: Dienstag, 15.10.2024, Nazaret - Berg Tabor

Fahrt zur Verkündigungsstadt Nazaret. Besuch des Marienbrunnens in der griechisch-orthodoxen Gabrielskirche und Spaziergang durch die Altstadt bis zur Verkündigungsbasilika. Danach besuchen wir den Berg Tabor, der in der christlichen Tradition als Ort der Verklärung Jesu gilt. Wir besichtigen die Verklärungskirche und geniessen einen herrlichen Blick über die Jezreel Ebene und weite Teile Galiläas. Nach einem Gottesdiest, kehren wir über Kafar Kana, dem Ort des ersten Wunders, fahren wir zurück an den See.


4. Tag: Mittwoch, 16.10.2024, Jordantal - Jericho - Qumran - Wadi Qelt

Fahrt durch das Jordantal nach Qasr al Yahoud, der Taufstelle, an dem Jesus durch Johannes im Jordan getauft wurde (Joh 1, 28). Weiter zum Naturpark Qumran, dem Fundort der Alt-Testamentlichen Schriftenrollen. Sie sind nicht nur wegen ihres bedeutenden Alters, sondern auch wegen ihres Kontrasts zum offiziellen Jerusalemer Tempeljudentum und zu den Lehren Jesu von höchstem Interesse. Am nahe gelegenen Strand erwartet uns ein Bad der besonderen Art im Toten Meer. Nach diesen Eindrücken weiter nach Jericho, die Stadt, die mit den alttestamentlichen Landnahmeerzählungen ebenso verbunden ist wie mit dem Wirken Jesu (Versuchung in der Wüste; Zöllner Zachäus; Heilung des blinden Bartimäus). Seilbahnfahrt auf den Berg der Versuchung und Mittagessen mit Blick über die Oasenstadt bis nach Jordanien. Fahrt hinauf nach Jerusalem mit Blick in das Wadi Qelt auf das Georgskloster. Zimmerbezug für 6 Nächte im DVHL-Paulus-Haus des DVHL gegenüber der Alstadt mit Abendessen.

5. Tag: Donnerstag, 17.10.2024 Jerusalem - Ölberg - Altstadt

Nach dem Frühstück Fahrt auf den Ölberg. Schon im AT ist er als Ort des endzeitlichen Heils bekannt. In der Tradition der drei monotheistischen Religionen wird am Ende aller Tage das Jüngste Gericht von diesem Ort ausgehen. Gang von der Himmelfahrtsmoschee zur Vaterunserkirche hinab zur Kapelle Dominus Flevit, der Stätte, an der Jesus über Jerusalem weinte (Lk 19,41). Hier feiern wir um einen Gottesdienst. Weiter zum Garten Getsemani mit der Kirche der Todesangst Christi und zum Mariengrab. Durch das Löwentor gelangen wir in die Altstadt. Gang auf der Via Dolorosa mit Besuch der Geißelungskirche, dem Ecce-Homo-Bogen mit dem römischen Steinpflaster Lithostrotos bis zur Grabes- und Auferstehungsbasilika.

6. Tag: Freitag, 18.10.2024, Betlehem - Ein Kerem

Fahrt nach Betlehem mit Besuch der Geburtskirche, wo wir in der Grotte Gottesdienst feiern. Weiterfahrt zu den Hirtenfeldern, auf denen den Menschen Frieden auf Erden verkündet wurde. Möglichkeit zum Mittagessen in einem Beduinenzelt. Auf dem Rückweg Besuch von Ein Kerem, Geburtsort Johannes’ des Täufers und Ort der Heimsuchung Mariens. Rückfahrt nach Jeruslaem.

7. Tag: Samstag, 19.10.2024, Emmaus Qubeibeh - Jerusalem

Fahrt in palästinensisches Gebiet nach Emmaus-Qubeibeh, dem Ort, an dem der Tradition nach die Jünger den Auferstandenen erkannten beim „Brechen des Brotes“. Wir sind zu Gast im Beit Emmaus des DVHL mit einem Pflegeheim und einer Pflegeschule. Im Gespräch erfahren wir über den wichtigen Aufrag in dieser Region. Nach einem Gottesdienst Rückfahrt nach Jerusalem. Möglichkeit zur freien Gestaltung.

8. Tag: Sonntag, 20.10.2024, Jerusalem - Altstadt - Berg Zion

Frühmesse in der Grabes- und Auferstehungsbasilika. Nach dem Frühstück Gang zur Klagemauer (Westmauer), dem einzig verbliebenen Rest des herodianischen Tempels, in den auch Jesus hineinging und den er „das Haus meines Vaters“ nannte. Weiter zum Haram, dem heiligen Platz der Muslime (al-Haram-a-Sharif). Juden nennen diesen Platz Tempelberg, da hier einst der salomonische und dann der herodianische Tempel stand. Unweit davon liegt die Kirche St. Anna, eine der schönsten Kreuzfahrerkirchen, bekannt als der Geburtsort Mariens mit den Teichen von Betesda. Weiter durch die Altstadtgassen zum Berg Zion, Heimat der urchristlichen Gemeinde, wo Jesus das Pessach-Mahl mit seinen Jüngern feierte und die christliche Tradition das Pfingstereignis ansiedelt. Besuch des Abendmahlssaals und der Dormitio-Abtei des DVHL. Nach Möglichkeit Gespräch mit einem Benediktinerpater über den Ordensauftrag im Heiligen Land.

9. Tag: Montag, 21.10.2024, Jerusalem

Gang auf der Stadtmauer vom Jaffator bis zum Zionstor. Weiter zur Kirche St. Peter in Gallicantu mit Besichtigung der Hahnenschreikirche. Bummel durch den Cardo Maximus im jüdischen Viertel und die Kreuzfahrerhallen mit Altstadtbasar. Zeit zur freien Gestaltung.

10. Tag: Dienstag, 22.10.2024, Tel Aviv-Yaffo - Abreise

Fahrt nach Tel Aviv. Stadtrundfahrt durch die zum UNESCO-Welterbe zählende Stadt, aufgrund ihrer zahlreichen Bauhausbauten, dem Rathaus mit der Rabin-Gedenkstätte und der deutschen Kolonie. Weiter nach Jaffa, dem biblischen „Joppe“. Abschieds-Gottesdienst in der Petruskirche. Besichtigung des Museums zur Historie von Jaffa und Spaziergang durch die Altstadtgassen bis zum historischen Hafen mit Imbissmögichkeit. Transfer zum Flughafen für den Rückflug.

– Programmänderungen vorbehalten –

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