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„Ich trage Deinen Namen
in der Heiligen Nacht nach Bethlehem“

Weihnachten im Heiligen Land
23.12.2022–02.01.2023
Reise-Nr.: 711422

1. Tag: Freitag, 23.12.2022, Anreise 
Linienflug von Frankfurt nach Tel Aviv. Transfer nach Jerusalem. Zimmer­bezug im Paulus-Haus des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande (DVHL), direkt gegen­über der Altstadtmauer. Abendessen und Einstimmung auf die kommenden Tage. 


2.Tag: Samstag, 24.12.2022, Bethlehem 
Denn ein Kind wurde uns geboren, ein Sohn wurde uns geschenkt. Die Herrschaft wurde auf seine Schulter gelegt.

Man rief seinen Namen aus: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens. (Jes 9,5) 

Fahrt nach Betlehem. Nach Möglichkeit Besuch der Geburtskirche und Teilnahme am feierlichen Einzug des Lateinischen Patriarchen, der den Beginn der Weihnachtsfeierlichkeiten markiert. Mit sowohl einheimischen Christen als auch Christen aus aller Welt erleben wir die Vorfreude der Weihnachtsnacht in Betlehem. Rückfahrt nach Jerusalem. Erholung mit Abend­essen im Gäste­haus. Danach Gang zur Christmette in der Dormitio-Abtei mit der deutschen Be­nediktinergemeinschaft. Im Rahmen der anschließenden Aktion der Benediktiner „tragen wir die Namen in der Heiligen Nacht nach Bethlehem“. Rückfahrt nach Jerusalem.


3. Tag: Sonntag, 25.12.2022, Betlehem 
Du, Betlehem im Gebiet von Juda bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda,

denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. (Mt 2,6)
Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Mittags Fahrt auf die Hirtenfelder, auf denen den Hirten die Frohe Botschaft verkündet wurde, sodass sie loszogen, um das „Kind in der Krippe“ anzubeten. Mittagessen im Beduinenzelt. Weiter nach Betlehem. Zeit zur freien Verfügung, zum Verweilen in der Geburtsgrotte, zum Bummeln in der Stadt am ersten Weihnachtstag.

 
4. Tag: Montag, 26.12.2022, Jerusalem – Zion – Altstadt 

Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir. (Sach 9,9) 

Spaziergang durch das Damaskustor zur Klagemauer (Westmauer), dem einzig verbliebenen Rest des herodianischen Tempels, in den auch Jesus hineinging und den er „das Haus meines Vaters“ nannte. Aufstieg auf den Te­mpelberg, unter anderem Ort der Darstellung des Herrn (Lk 2,21-33), wo er mit 12 Jahren allein verweilte (Lk 2,41-52) und wo er während seines öffentlichen Lebens lehrte (Mt. 21,12-27). Heute befindet sich hier die al-Aqsa-Moschee und der Felsendom (Berg Morija, Gen 22,1-13) (Außenbesichtigung). Unweit davon liegen der Betesdateich und St. Anna, eine wunderbare Kreuzfahrerkirche am Geburtsort Mariens. Über die Via Dolorosa gelangen wir zur Anastasis (Grabes- und Auferstehungskirche), die den Golgota und das Heilige Grab umschließt. Spaziergang auf der Stadtmauer vom Jaffator bis zum Zionstor und zum christlichen Berg Zion. Hier war die Heimat der urchristlichen Gemeinde, wo Jesus das Pessach-Mahl mit seinen Jüngern feierte und die christliche Tradition das Pfingstereignis ansiedelt. Wir besuchen den Abendmahlssaal und das Davidsgrab. Weiter durch das jüdische Viertel der Altstadt mit dem Cardo Maximus und dem Suq, den Markthallen der Kreuzfahrer.


5. Tag: Dienstag, 27.12.2019, Jerusalem – Ölberg– Ein Kerem
Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet 
als höchster aller Berge … Zu ihm strömen alle Völker. (Jes 2,2)

Transfer auf den Ölberg mit schönem Panoramablick über Jerusalem. Seit alters her ist der Ölberg die Stätte, die mit dem kommenden Heil verbunden ist („ex oriente lux“). Hier besuchen wir die Vaterunserkirche. Der Palmsonntagsweg führt hinab zur Kapelle Dominus Flevit. Nach der christlichen Tradition ist dies die Stätte, an der Jesus über Jerusalem weinte (Lk 19,41). Vorbei an der russisch-orthodoxen St. Maria-Magdalena-Kirche gelangen wir zum Garten Getsemani mit der Kirche der Nationen. Fahrt durch das Regierungs­viertel der Neustadt zum Israel-Museum mit dem Modell Jerusalems zur Zeit Jesu (Maßstab 1:50) sowie den Original-Qumran-Rollen im „Schrein des Buches“. Sie überliefern die Worte Jesajas, in denen er die Ankunft des Messias prophezeit. Weiter nach Ein Kerem, dem Geburtsort Johannes des Täufers und Stätte der Heimsuchung Mariens. Besuch der Magnificatkirche und Spaziergang durch den idyllischen Ort am Rande des Jerusalemer Waldes. Alternativ: Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem. Alternative II: Freier Tag zur Stadterkundung, für Einkäufe oder zum Bummeln. 


6. Tag: Mittwoch 28.12.2022, Totes Meer – Ein Gedi – Nazaret 
Die Wüste und das trockene Land sollen sich freuen, die Steppe soll jubeln und blühen. (Jes 35,1)

Wir nehmen Abschied von Jerusalem. Fahrt Richtung Süden mit Blick in die Wüste mit dem Wadi Qelt und dem griechisch-orthodoxen Georgskloster. Fahrt entlang am Toten Meer zur Oase En Gedi für eine kleine Wanderung in diesem herrlichen Naturschutzgebiet, in dem wir den Kontrast zwischen Wüste und fruchtbarem Land erleben. Weiter durch das Jordantal nach Galiläa. Auf dem Weg in der Nähe von Jericho liegt al-Maghtas (Betanien jenseits des Jordan), der Ort, an dem Jesus von Johannes getauft wurde (Joh 1,28). Zimmerbezug im Gästehaus in Nazaret für 3 Nächte mit Abendessen. 


7. Tag: Donnerstag, 29.12.2022, Kana – Nazaret 
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes. (Lk 1,78) 

Besichtigung von Nazaret, der galiläischen Heimat Jesu. Besuch im Nazareth Village mit biblischem Mittagsmahl. Bummel durch den Altstadtbasar bis zur Jesus-Synagoge und weiter zur griechisch-orthodoxen Gabrielskirche mit dem Marienbrunnen. Besichtigung der Verkündigungsbasilika an der Stelle, an der der Erzengel Gabriel Maria gegrüßt haben soll.


8. Tag: Freitag, 30.12.2022, Sepphoris – Tabgha – Kafarnaum
Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. (Ps 23,2) 

Fahrt nach Kfar Kana, dem Ort des ersten öffentlichen Wunders Jesu. Weiter nach Sepphoris (Zippori), ehemalige Hauptstadt Galiläas, in der wir wunderbare Mosaike aus der römischen Zeit bewundern können. Speziell verehrt wird der Ort als Wohnort von Anna und Joachim, den Eltern von Maria. Der Großmutter Jesu ist die St. Anna-Kirche geweiht. Ein kurzer Spaziergang führt uns zur Kirche der Brotvermehrung in Tabgha. Weiterfahrt zum Berg der Bergpredigt (Seligpreisungen). Gang (oder Fahrt) durch die Plantagen zur Primats­kapelle und weiter nach Kafarnaum, der Stadt Jesu. In den Evangelien wird Kafarnaum häufig als Ort seiner Wunder und Gleichnisse erwähnt. Besuch der griechisch-orthodoxen Kirche mit Fresken aus dem Leben Jesu am See. Bootsfahrt. Auf dem Rückweg nach Nazaret Panoramablick vom Berg Precipice.


9. Tag: Samstag, 31.12.2022, Akko – Haifa – Tel Aviv 
Denn ich, ich kenne die Gedanken, die ich für euch denke – Spruch des HERRN –,

Gedanken des Heils und nicht des Unheils; denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben.
Fahrt zur Mittelmeerküste nach Akko. In den Karawansereien und Hafenanlagen, den gewaltigen Festungsanlagen, Sälen und Gewölben entdecken wir Spuren der Kreuzfahrer, die hier bis zum Ende des 13. Jahrhunderts präsent waren. Weiter nach Haifa, der drittgrößten Stadt Israels, in der Juden und Araber vergleichsweise friedlich nebeneinander leben. Panoramablick über die Bahai-Gärten, die sich über 19 Terrassen erstrecken, und Spaziergang durch die Deutsche Kolonie. Rückfahrt an den See. Fahrt durch das Sharon-Tal bis nach Tel Aviv. Zimmerbezug im Hotel und Ausklang des Jahres am Mittelmeer. 


10. Tag: Sonntag 01.01.2023, Jaffa-Tel Aviv
Meine Lebenskraft bringt er zurück. Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, 
getreu seinem ­Namen. (Ps 23,3)

Fahrt nach Jaffa, das neutestamentliche Joppe, bei Tel Aviv. Nach Möglichkeit ­Neujahrsgottesdienst in der Kirche Petrus der Gerber mit anschließendem Panoramablick über die Stadt. Besichtigung des biblisch-historischen Museums und des Ilana-Goor-Museums. Spaziergang durch die Altstadtgassen bis zum Hafen. Stadtrundfahrt durch die Straßen mit Bauhaus-Architektur (UNESCO-Welt­erbe) bis zum Sarona-Viertel, der einstigen Deutschen Kolonie. 


11. Tag: Montag, 02.01.2023, Jaffa-Tel Aviv – Rückreise 
Lasst uns an dem unwandelbaren Bekenntnis der Hoffnung festhalten, 
denn er, der die Verheißung gegeben hat, ist treu! (Hebr 10,23)

Der Vormittag steht zur freien Verfügung, ggf. für ein Bad im Mittelmeer, zum Bummeln in der Stadt oder für Einkäufe. Transfer zum Flughafen für den Rückflug nach Deutschland.


– Programmänderungen vorbehalten –

 

Die Rolle der Namen, die in der Nacht nach Betlehem getragen wird
Die Weihnachtskrippe der Benediktiner der Dormitio-Abtei
Auf dem Weg in Betlehem