Megalithkulturen und Malteserorden 
Malta entdecken

22.–28.03.2021
DVHL-Reise-Nr.: 713121

1. Tag: Montag, 22.03.2021, Anreise
Flug von Frankfurt nach Malta. Begrüßung durch die deutschsprachige Reiseleitung. Transfer ins Hotel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Abendessen im Hotel.

2. Tag: Dienstag, 23.03.2021, Valletta
Ganztägige Besichtigung von Valletta, kleinste Hauptstadt der Europäischen Union. Valletta wurde im 16. Jahrhundert vom Johanniterorden, besser bekannt als Malteserorden, erbaut. Be­such im „Mediterranean Conference Centre“ mit einer audiovisuellen Präsentation zu 6.000 Jahren maltesischer Ge­schichte. Das Konferenzzentrum beherbergte früher das Ordenskrankenhaus. Im Zweiten Welt­krieg wurde es teilweise zerstört und Ende der 1970er-Jahre in ein Konferenz- und Ausstellungs­zentrum umgestaltet. Gang zu den Upper Barrakka Gardens, eine Parkanlage, die ein atem­beraubendes Panorama auf den Großen Hafen bietet. Vorbei an der wunderschönen Auberge de Castille et Leon, heute Sitz des Premierministers, gelangen wir zur St. John’s Co-Cathedral, der Konkathedrale des Erzbischofs von Malta, außen schlicht, innen prunkvoll, mit Meisterwerken von Caravaggio und anderen. Weiter zum Großmeisterpalast mit seinen prächtigen Sälen und zum barocken Nationalmuseum für Archäologie mit herausragenden Zeugnissen aus der neo­lithischen Epoche und der megalithischen Tempelkultur. Besuch der St.-Pauli-Schiffswrack-Kirche. Hafenrundfahrt durch die beiden Naturhäfen, den Marsamxett-Hafen und den Großen Hafen, mit Einblicken in die Geschichte der „Drei Städte“. „Drei Städte“ ist der Oberbegriff für die drei der Hauptstadt Valletta gegenüberliegenden Städte Cospicua, Vitto­riosa und Senglea.

3. Tag: Mittwoch, 24.03.2021, Tempelanlagen – Fischerdörfer – Blaue Grotte
Dieser Tag ist der jahrtausendealten Geschichte Maltas gewidmet bzw. den bedeutendsten prä­historischen Stätten im Süden der Insel. In der Kharsthöhle von Ghar Dalam finden sich halbversteinerte Tiere wie Elefantenbabys und Nilpferde, die die Insel vor 200.000 Jahren überquerten, als Malta noch mit dem afrikanischen und europäischen Kontinent verbunden war. Wir besuchen die Tempelanlagen Tarxien und Hagar Qim, UNESCO-Welterbestätte, aus dem 4. und 3. Jahr­tausend v.Chr., mit einzigartigen Reliefdarstellungen, Steintafeln, Altären, Feuer­stellen und Orakelkammern. Der Tempel von Hagar Qim wurde aus riesigen Steinen in einem kreisförmigen Muster errichtet und ist für seine „Fat Ladies“ bekannt, steinzeitlichen Fruchtbarkeitsstatuen. Ebenso beeindruckend ist das Mnajdra-Tempel­ensemble. Weiterfahrt ins malerische Fischerdorf Marsaxlokk, das einen urigen Charakter bewahrt hat. Es war der Haupthafen während der phönizischen Zeit (800–200 v. Chr.). 1565 landeten hier die Türken während der Großen Be­­lagerung. Über Birzebbugia, ein hübsches Küstendorf, weiter nach Zurrieq, eine der ältesten Städte in Malta. Von dort bringt uns je nach Wetterlage eines der farbenfrohen Bötchen zur Blauen Grotte, eine faszinierende Korallenhöhle.

4. Tag: Donnerstag, 25.03.2021, Mdina – Rabat – Dingli – San Anton
Die Geschichte von Mdina, der „Stadt der Stille“, kann mehr als 4.000 Jahre zurückverfolgt wer­den. Im Laufe der Zeit erhielt die Stadt verschiedene Namen und Titel, je nachdem, wer die Insel regierte. Die Phönizier errichteten eine Stadtmauer; der Name Mdina leitet sich von dem arabischen Wort „Stadt in Mauern“ ab. Mdina war Maltas Hauptstadt, bis der Malteserorden im 16. Jahrhundert Valletta erbauen ließ. Am Haupttor findet sich eine Inschrift, die die Rekonstruktion im Jahre 1794 anzeigt. Durch die schmalen, gewundenen Straßen spazieren wir über den Bastion Square zum nördlichsten Teil der Befestigungen und genießen den Panoramablick. Weiter zur Kathedrale St. Paul, die nach einem Erdbeben 1693 von Lorenzo Gafà neugestaltet und zu seinem Meisterwerk wurde. In der Nachbarstadt Rabat besichtigen wir eine römische Villa sowie die labyrinthartigen Pauluskatakomben aus dem 4. Jahrhundert. Nach Möglichkeit Gottes­dienst in der Pauluskirche. Weiter zu den Dingli-Klippen mit Blick auf den Palast des Inquisitors in Birgu. Spaziergang durch den Botanischen Garten mit dem San-Anton-Palast. Zeit zur freien Verfügung.

5. Tag: Freitag, 26.03.2021, Gozo
Überfahrt zum kleinen Hafen Cirkewwa und weiter mit der Fähre zum pittoresken Hafenort Mgarr auf der Insel Gozo. Besichtigung des hervorragend erhaltenen Steinzeittempels Ggantija (um 4.000 v. Chr.). Weiter zur Höhle der Calypso und zur Inselhauptstadt Victoria, überragt von der Johanniterzitadelle mit der bedeutenden Barockkathedrale. Besuch von Xlendi, das schönste Fischerdorf der Insel. Nachmittags Fahrt und Spaziergang zur Dwejra-Bucht. Blick auf den Fungus-Felsen, ein ca. 65 Meter hoher Kalksteinblock, auf das Felsentor Blaues Fenster und den Salzwassersee. Besuch in der neoromanischen Marienkirche von Ta Pinu.

6. Tag: Samstag, 27.03.2021, Die Drei Städte
An diesem Tag entdecken wir „Die Drei Städte“: Cospicua, Vittoriosa und Senglea gegenüber von Valletta. Hier haben sich die Johanniter 1530 niedergelassen. Wir fahren über Cospicua nach Vittoriosa und spazieren durch die schmalen, von historischen Gebäuden gesäumten Straßen mit den Herbergen der verschiedenen Zungen der Malteser, das heißt, der landsmannschaftlichen Gliederungen. Rundfahrt mit einem typischen Hafenboot („dghajsa“) zu den malerischen Buchten. Von den Gardjola-Gärten an der Spitze der Halbinsel Senglea aus genießen wir einen fantastischen Rundumblick über den Großen Hafen mitsamt dem Fort San Angelo, von dem aus 1565 der Großmeister La Valette die Insel während der Großen Belagerung verteidigte.

7. Tag: Sonntag, 28.03.2021, Rückreise
Der Tag steht zur freien Verfügung zur Teilnahme an einem Sonntagsgottesdienst, zum Bummeln und zur Erholung am Pool oder am Strand. Gegen 15 Uhr Transfer zum Flughafen für den Rück­flug nach Frankfurt.

– Programmänderungen vorbehalten–

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